Auslandsarbeit - Hilfe über Grenzen hinweg



Neben dem Schwerpunkt seiner Arbeit in Mittel- und Osteuropa ist der Malteser Auslandsdienst auch mit Partnern in Afrika, Asien und Lateinamerika verbunden. Rund 1.500 Helfer stellen ihre Erfahrung und ihre Ressourcen in den Dienst notleidender Menschen weltweit.

Parallel zum ehrenamtlich geprägten Auslandsdienst ist Malteser International, das humanitäre Hilfswerk des Malteserordens, mit rund 100 Projekten in über 20 Ländern Afrikas, Asiens und Amerikas tätig.

Malteser International ist das weltweite Hilfswerk des Souveränen Malteserordens für humanitäre Hilfe. Die Organisation ist mit rund 200 Projekten in über 30 Ländern Afrikas, Asiens, Europas und Amerikas tätig. Derzeit sind 20 nationale Assoziationen des Malteserordens Mitglied von Malteser International.

Aus dem deutschen Malteser Hilfsdienst e.V. hervorgegangen und rechtlich ein Bereich desselben wurde Malteser International 2005 zum internationalen Hilfswerk des Malteserordens ernannt. Die Organisation leistet weltweit Hilfe für Menschen in Not, unabhängig von deren Religion, Rasse oder politischer Überzeugung. Die christlichen Werte und die humanitären Prinzipien der Unparteilichkeit und Unabhängigkeit bilden die Grundlage der Arbeit.

Die Aufgaben gehen dabei über den Bereich der Nothilfe im Katastrophenfall hinaus. Die Projekte unterstützen auch den Wiederaufbau und leiten über von der Nothilfe zu nachhaltiger Entwicklung. Malteser International fördert den Aufbau von Basisgesundheitsdiensten und leistet einen Beitrag zur Verringerung der Verwundbarkeit und Armut der Menschen. Die Organisation verpflichtet sich zur Einhaltung der Qualitätsstandards der humanitären Hilfe. Transparentes und verantwortungsvolles Handeln gehört zu ihren obersten Prioritäten.

Ihr Ansprechpartner in der Diözesangeschäftsstelle

Ulrich Mathey

Ulrich Mathey
Diözesanreferent Auslandsdienst
Tel. 0651 14648-13
Fax 0651 14648-48
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Malteser Auslandsdienst in der Diözese Trier

Die Malteser versuchen sei 1966 Menschen in anderen Ländern nach Katastrophen zu helfen.

Zur Zeit haben zehn Gliederungen der Malteser aus der Diözese Trier 30 Partnerschaften vor allem in Mittel-Osteuropa. Zweck dieser Partnerschaften mit Maltesern, Caritaseinrichtungen und Krankenhäusern, Altenheimen und Kinderheimen ist die Unterstützung mit finanziellen Mitteln, Sachspenden oder Fortbildungsangeboten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

So unterstützen die Malteser aus Betzdorf seit Jahren den Malteser-Kindergarten für behinderte Kinder in Cluj in Rumänien, die Malteser aus Saarlouis organisieren Pflegebetten und Pflegematerialien für die Geburtsklinik in Iwano-Fankiwsk in der Ukraine, die Malteser aus Wittlich unterstützen die Behindertenarbeit der Malteser in Iwano-Frankiwsk und die Malteser aus Waldrach liefern aus ihrem Kleiderlager gebrauchte sortierte Bekleidung für die 14 Cari-Shops der Caritas in der Diözese Albas-Iulia in Rumänien.

Für Projekte der Partner versuchen wir finanzielle Unterstützung bei anderen Vereinen oder Geldgebern zu organisieren. So unterstützte Renovabis einige Projekte der Malteser in Iwano-Frankiwsk im Bereich der Jugend- und Behindertenarbeit. Für die Ausbildung von Hospizhelferinnen des Alten- und Pflegeheimes in Barabant in Rumänien gab Renovabis die finanziellen Mittel.

Die Malteser erhalten viele Sachspenden von Firmen, die wir unseren Partnern zukommen lassen. So konnten wir im Jahr 2018 mit 50 LKW-Transporten Krankenhausbetten, Baumaterialien, Gebäck und gebrauchte sortierte Bekleidung vor allem nach Rumänien, in die Ukraine, nach  Polen, nach Moldawien und nach Zimbabwe schicken.

Wichtig ist auch der persönliche Austausch der Malteser-Gliederungen untereinander. So kommen jedes Jahr Jugendliche und Kinder aus der Ukraine zum Pfingstzeltlager der Malteser Jugend in die Diözese Trier. Aus Iwano-Frakiwsk in der Ukraine und aus Miercurea-Ciuk in Rumänien kommen Freiwillige der Malteser und der Caritas zu einem einjährigen Freiwilligendienst in Einrichtungen in der Diözese Trier. Aus der Diözese Trier arbeiten Freiwillige in Einrichtungen der Malteser und der Caritas in Rumänien und der Ukraine.